Nutri-Score

Letztens im Supermarkt bin ich zum ersten Mal auf den aufgedruckten Nutri-Score eines Lebensmittels aufmerksam geworden.
Hast Du es auch schon entdeckt?

Ab 2020 dürften wir den aufgedruckten Nutri-Score auf Lebensmittelverpackungen nun öfter sehen, obwohl die Verwendung für die Hersteller freiwillig ist.
Aber lassen wir das mal dahingestellt.
Du fragst Dich jedenfalls bestimmt: „Was sagt mir der Nutri-Score überhaupt“?

Klar, die Farbskala ist eindeutig, grün bedeutet „sehr gut“ und rot „sehr schlecht“, soweit klar.
Aber wie definiert sich die Farbe und der jeweilige Buchstabe?

Kurz erklärt:
Es werden die günstigen und ungünstigen Nährstoffe des jeweiligen Lebensmittels verrechnet.
Im Blick sind: Kalorien, Zucker, gesättigte Fettsäuren, Salz sowie vorteilhafte Ballaststoffe, Proteine, Obst, Gemüse und Nüsse.

Pro 100 Gramm wird die jeweilige Menge mit Punkten bewertet.
Ungünstige Nährstoffelemente mit bis zu 10 Pluspunkten und günstige Nährstoffelemente mit bis zu 5 Minuspunkten.
Aus der Gesamtpunktzahl ergibt sich der jeweilige Buchstabe.

Weiter unten habe ich Dir einmal die Punktetabellen aufgezeichnet und auch die finale Einteilung in einer Tabelle dargestellt.
Ich hoffe ich konnte Dich ein bisschen aufklären.

Wenn Du trotzdem noch unsicher bist, ob Du das Lebensmittel kaufen kannst oder nicht, freue ich mich, wenn Du Dich bei mir meldest.
Ich helfe gerne bei Fragen.
Vielleicht ist auch mein Einkaufscoaching etwas für Dich?

Punktevergabe für ungünstige Nährwertelemente

Punktevergabe für günstige Nährtwertelemente

Einteilung in den Nutri-Score anhand der errechneten Gesamtpunkte

Ein Rechenbeispiel anhand eines mikrobiotischen Joghurts, 3,5% Fettgehalt

Energie: 74                = 0 Punkte
Zucker: 5,7                 = 1 Punkt
Fett: 2,3                      = 2 Punkte
Salz: 72                       = 0 Punkte
Summe:                    3 Punkte 

Gesamtpunkte: ungünstige Nährwertsumme - günstige Nährwertsumme  ->  3-3 = 0
Der Joghurt ist also mit dem Nutri-Score B markiert.

Protein: 4,9                            = - 3 Punkte
Ballaststoffe: 0                      = - 0 Punkte
Obst, Gemüse, Nüsse: 0      = - 0 Punkte
Summe:                              - 3 Punkte

Je niedriger der NUTRI-SCORE, desto hochwertiger das Nährwertprofil

Mineralien, kleine wichtige Helferlein

Weißt Du wofür wir Mineralien wie Calcium, Eisen, Zink, Natrium & Co. benötigen? 

Wie für die Vitamine habe ich für Dich kurze Steckbriefe über die kleinen Helferlein "Mineralien" erstellt.
So hast Du jederzeit einen Überblick, welches Mineral welche Aufgabe hat und in welchen Lebensmitteln vorkommt.

Das Zusammenspiel von Mineralien und den zahlreichen biochemischen Abläufen in unserem Stoffwechsel ist sehr komplex.
In meiner Ernährungsberatung gehe ich gerne mit Dir genauer auf die einzelnen Stoffe ein.

Ich berate Dich gerne wie Du z.B. Deinen Calciumbedarf optimal deckst oder erkläre Dir das Zusammenspiel von Natrium, Kalium und Phosphor.
Magnesium wird unter anderem auch gerne bei der Stressbewältigung eingesetzt. Wie das funktioniert? Melde Dich bei mir und mache einen Termin aus.

Es bleibt die Frage: Was sind Mineralien und wofür brauchen wir sie überhaupt?

Mineralien sind weder pflanzlichen noch tierischen Ursprungs, sondern anorganische Substanzen, die der Körper nicht selbst herstellen kann.
Jede Zelle ist auf die Mitwirkung der Stoffe angewiesen.

Zahlreiche Mineralien sind sowohl für den Aufbau des Körpers, als auch für die Aufrechterhaltung verschiedener Körperfunktionen wichtig.
Dazu gehören:

  • Aufrechterhalten eines bestimmten osmotischen Drucks
  • Einhalten bestimmter Löslichkeitsbedingungen für Proteine
  • Aufrechterhalten der Reizleitung
  • Steuerung enzymatischer Reaktionen
  • Aufbau bestimmter Gewebe, vor allem Knochen und Zähne
Mengenelemente und Spurenelemente, wo ist der Unterschied?

Je nach mengenmäßigem Vorkommen der Mineralien im Körper unterscheiden wir zwischen Mengenelementen und Spurenelementen.

Mengenelemente:

Der Anteil im Körper beträgt insgesamt mehr als 10 Gramm und der Bedarf mehr als 50 Milligramm.
-> Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Chlorid

Spurenelemente: 

Sie sind nur in Spuren im Körper enthalten und ihr täglicher Bedarf liegt unter 1 Gramm.
-> Eisen, Jod, Fluor, Zink, Selen und Chrom

Bedenke immer: Unser Körper kann nur funktionieren, wenn wir ihm alle Mineralien in ausreichender Menge zur Verfügung stellen.

Wenn Du Dir unsicher bist, ob Dein täglicher Bedarf gedeckt ist, dann lass uns doch zusammen ein Ernährungstagebuch führen und es gemeinsam auswerten.

Mache einen Termin mit mir aus.
Wir schauen uns in meiner Ernährungsberatung Deinen täglichen Verzehr an und finden im Falle von Defiziten Lösungen.